Jedes meiner
Bilder fand Inspiration in einer Frauen. Die Wesen in meinen Bildern
bewegen sich – ihre Bewegungen erzählen Geschichten. Geschichten
von Frauen zu denen ich eine sehr enge Beziehungen lebe und Geschichten
von Frauen, welche nur einen kurzen Moment, manchmal nur einen winzig
kleinen Augenblick, mit mir in Berührung standen. Die Bewegungen
dieser Frauen sind Effeminate (Feminin). Obwohl jede Geschichte durch
die Bewegungsgeschichte einer Frau beeinflusst wurde, verkörpert
sie das Kollektiv der Frauen und das Kollektiv verkörpert Sie.
Über Effeminate (Feminin) zu sein: Einige meiner Frauen sind erotisch
und stark, sie zelebrieren. I arbeite auf den Tag hin, an welchem die
Frauen erneut gelernt haben werden Frauen zu sein; den Unterschied zwischen
Mann und Frau erneut in Genuss zu leben. Es gibt keine Zufriedenheit
in Gleichheit, wenn die Definition der Gleichheit einseitig durch das
kollektive Männliche beschrieben wird. Frauen sind keine Männer,
Sie müssen erneut lernen das pure Glücksgefühl herrührend
vom Unterschied zwischen Mann und Frau zu leben.
Über „Schönheit mit Stärke“: Ich male die
Frauen, welche sich mit diesem Gedanken schwer tun. Einige sind Liebhaberinnen,
Mütter, Kriegerinnen, Märtyrerinnen, Trägerinnen, Heilerinnen
– und andere sind Träumerinnen. I möchte, dass diese
Frauen „Schönheit mit Stärke“ betrachten und zu
sich sagen können: „Ja, ich kenne diese Geschichte!“
Ich möchte, dass Männer die Stärke des Femininen betrachten
und sagen: „Das ist Feminin! Ich respektiere sie, sie ist unsere
Frau.“
Frauen können
nicht “Mann” sein; „Mann“ zu leben ist nicht
der Frauen Sache. Eine „schreckliche Ungleichheit“ würde
kreiert werden, wenn Frauen mit ihren ureigenen Stärken „männlich“
werden würden – auf jeden Fall keine Gleichheit – es
wäre der Untergang unseres kollektiven femininen Geistes.
Wir müssen erneut lernen „Frauen“ zu sein sowie die
Männer wieder Männer sein müssen. Es ist unser kollektives
Sein, unser Blut fliesst mit den Bewegungen der Erde, unsere Herzen
pumpen mit der Hitze des Kerns – wir sind Leidenschaft, es sind
wir die Leben in alles was wir zum Leben erwecken atmen. Aber, wenn
wir dies abtreten, Frauen, dann saugen wir das Leben aus unserem eigenen
Sein. Wir Frauen haben die Macht Leben zurückzustossen oder Leben
zu fördern.


